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Über mich und wie alles begann...

Hallo, mein Name ist Luisa und ich werde 2018/19 ein Auslandsjahr in den USA machen. Meine Organisation ist YFU und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dabei im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaft-Programmes vom Deutschen Bundestag unterstützt werde. Im Moment gehe ich in die neunte Klasse, d.h. dass ich in der Zeit weg sein werde, in der ich die EF besuchen würde. Ich werde danach versuchen, direkt in die Q1 zu gehen, insofern meine Noten das zulassen werden. Ich schreibe diesen Blog eigentlich hauptsächlich für mich selbst und meine Freunde/ Familie, damit ich mich nach dem Auslandsjahr besser an das Geschehene erinnern kann und damit meine Freunde und meine Familie mein Auslandsjahr mit verfolgen können. Aber natürlich schreibe ich diesen Blog auch, um anderen Austauschschülern einen besseren Einblick geben zu können, sodass sie, wenn sie sich noch nicht sicher sind, ob ein Auslandsjahr das Richtige für sie ist oder was auf sie zukommen wird, eine bessere Vorstellung be...

Die Weihnachtszeit/ Neujahr

Hallo, heute möchte ich ein bisschen was über die verganhene Weihnachtszeit und die Feiertage rund um Weihnachten berichten, die ich hier in den USA verbracht habe. Die Amerikaner hier feiern, nach den was ich beobachten konnte, viel früher Weihnachten. Damit meine ich nicht das Weihnachten-Weihnachten, falls das Sinn ergibt, sondern eher die Weihnachtszeit/ das Vorbereiten auf Weihnachten. Zum Beispiel hat meine Gastfamilie ihren Weihnachtsbaum schon an den Tag nach Thanksgiving ( November) aufgestellt. Genau wie meine Gastfamilie machen das hier fast alle anderen Familien auch. Zudem ist der Weihnachtsbaum hier in Westtexas künstlich und auch schon im November geschmückt. Nach und nach, anhängend von dem Tempo in dem man Geschenke kauft, werden dann auch schon die Geschenke unter den Baum gelegt. Für Kinder hier ist das eine echte Geduldsprobe, und es gibt auch sehr viele lustige Kindheitserinnerungen die das Auspacken und wieder Einpacken, oder auch das Wiegen von Geschenken bein...

Thanksgiving

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Hallo, heute haben wir Black Friday, was also heißt, dass gestern Thanksgiving war! Darüber möchte ich in diesem Post ein bisschen schreiben. Meine Gastfamilie und ich haben Thanksgiving mit der ganzen Familie meiner Gastmutter gefeiert. Am Morgen haben wir lange ausgeschlafen, dann die Macy's Thanksgiving-Parade im Fernseher geschaut und sind um ca 11/11:30 dann zu dem Haus der Verwandten gefahren. Im Voraus haben meine Gastmutter und ich schon Honigriegel, würzige Kekse und Kekse mit Karamell, Schokolade und Pecannüssen gebacken, die wir dann auch mit zum Thanksgivingessen genommen haben. Als wir dort ankamen habe ich erstmal ca zehn neue Leute kennen gelernt, da die Familie sich oft nur an den Feiertagen trifft und ich so noch nicht die Chance dazu hatte, alle kennenzulernen. Nach einer kurzen Begrüßung konnten danach alle sich etwas vom Buffet nehmen. Dabei gab es sooo eine große Auswahl: Truthahnfleisch natürlich( jedoch nicht in Truthahnform sondern schon zerschnitten), d...

Homecoming

Hallo, obwohl es jetzt schon einen Monat her ist, ist dieser Post endlich über Homecoming! Mein Homecoming hatte leider keinen Tanz am Samstag, sodass wir an meiner Schule "nur" eine Homecoming-Week und das Homecomin Footballspiel hatten. In der Homecoming Week gab es an jedem Tag ein anderes Thema zu dem man sich passend angezogen hat wie z.B. "Make yourself at HOME- Piyama", "HOMIES-match your friend-Twins" oder "Far away from HOME-Tourist". In dieser Woche und den Wochen davor wurden dann Dates für das Footballspiel gesucht und Senior-Homecomingqueen-Kandidatinnen gewählt.Dann haben die männl. Dates einen "Guardian", ein Platsikblumengestrüpp für den Oberarm, und die weibl. Dates eine "Mumm", das Gleiche, nur zum Anstecken für das Oberteil, bekommen. Ich bin übrigens mit Freunden gegangen, habe aber später noch eine Mumm bekommen. Und dann war es so weit: Das Homecoming-Footballspiel! Es war SEHR kalt und windig, a...

Meine ersten zwei Monate in den USA

Hallo, nun bin ich schon ganze zwei Monate in den USA! Ich kann es gar nicht glauben. Irgendwie kommt es mir viel länger als nur zwei Monate vor, aber wenn ich daran denke, dass schon ganze zwei Monate meines Auslandsjahres rum sind, kommt es mir vor als wäre ich erst gestern angekommen. Jedoch kann ich schon eindeutig sagen, dass Alltag in meinem Leben hier in den USA eingetreten ist. Ich habe eine "Freundesgruppe", aber kenne trotzdem auch sehr viele andere Leute aus meiner Schule oder Kirche. Ich versuche so gut es geht Community Service Stunden zu sammeln, da mein Stipendium eine bestimmte Anzahl dessen vorraussetzt. Ich helfe z.B. mit einer Kinderbetreuung diese Woche. In der Schule läuft es gut, nach hartem Lernen für Anatomy and Phisiology hat mein Zeugnis mir gezeigt, dass dieser Kurs sich doch zu lohnen scheint. Student Leadership/ Student Council macht sehr viel Spaß, zum Beispiel haben wir in den vergangenen Wochen Taschen mit Essen für das Wochenende gepackt, ...

Mein erster Monat in den USA

Hallo, jetzt bin ich schon einen ganzen Monat in Shallowater, Texas! Ich kann gar nicht glauben, dass ein Zehntel meines Auslandsjahres schon um ist. Ich habe schon sooo viel erlebt und soo viele neue Leute kennengelernt. Ich bin echt froh, dass ich in diese Gastfamilie in diesem Ort gekommen bin, weil die Menschen hier einfach nur super herzlich, freundlich, offen und interessiert sind. In den letzten Wochen war ich oft unter anderem mexikanisch essen, bei Footballspielen meiner Schule und meines Gastbruders und bei Volleyballspielen meiner Schwester. Sport ist hier echt eine große Sache und wenn die Kinder oder Enkelkinder ein Spiel haben kommt die ganze Familie um sie anzufeuern. Zu den größten Unterschieden zwischen den USA und Deutschland die ich bisher feststellen konnte: -Entweder kein Make-Up oder RICHGIGES Make-Up. Außerdem ist das Make-Up wichtiger als das Outfit, das heißt dass hier manche Leute mit Leggins und Shirt rumlaufen, dabei aber zehn Schichten Schminke tragen😂...

Die erste Woche

Hallo, nun bin ich schon gut eine Woche in den USA! Ich bin super zufrieden, obwohl es alles andere als gut begonnen hat. Mein erster Flug von Frankfurt nach Washington Dulles war okay, aber es gab Torbulenzen und die Landung war alles andere als sanft. Als meine YFU-Reisegruppe dann am Flughafen ankam bemerkten wir, dass der erste Flug zwei Stunden Verspätung hatte und wir alle die Anschlussflüge verpasst haben. Dann sind wir zum Schalter der Lufthansa, weil wir unser Gepäck nicht finden konnten und die haben uns dann auch alle neue Flüge gebucht. Ich musste dann durch den riesigen Flughafen hetzten um den Flug noch rechtzeitig zu bekommen. Um 23:30 Uhr Ortszeit(6:30 Uhr in Deutschland) bin ich dann endlich am Lubbock Airport angekommen und habe meine Gastfamilie und erstaunlicherweise auch mein Gepäck gefunden. Ich bin mit ihnen dann 20 Minuten nach hause gefahren und sie haben mir das Haus gezeigt und wir sind die wichtigsten Regeln durchgegangen. Danach bin ich ins Bett gefallen ...

Meine Gastfamilie

Hallo, ein halbes Jahr nach der Zusage für das Stipendium  habe ich heute morgen endlich meine Gastfamilie mitgeteilt bekommen😊Ich werde nach Shallowater kommen, das ist ein kleines Dorf in Texas. Ich bin sooo froh, endlich mal zu wissen, was auf mich zukommt. Ich werde eine dreizehnjährige Schwester und einen zehnjährigen Bruder haben. Meine Mutter ist School Counselor und mein Vater Farmer, was ich echt cool finde😊 Und:Es geht schon diesen Donnerstag los, am 23.8.! Ich hätte auch noch eine Woche warten können, jedoch fängt meine Schule schon am 28.8. an. Ich werde um 10:30 von Frankfurt nach Washington, dann von Washington nach Denver und dann von Denver nach Lubbock fliegen:) Ich bin schon total aufgeregt, aber habe auch jetzt sehr viele Sachen, die ich morgen und übermorgen noch regeln muss. Mein nächster Blogeintrag wird dann wahrscheinlich schon in den USA geschrieben werden! Bis dann Luisa P.S.: Für die, die sich wundern: Meine Gastfamilie war erst eine Ankunftsfa...